Dank seiner hohen Intelligenz nutzt das USV-System wartungsfreie Batterien zur Energiespeicherung, was den Bedienkomfort erheblich erhöht. Dennoch sind während des Betriebs einige Sicherheitsaspekte zu beachten.
(1) Das USV-Gerät hat keine hohen Anforderungen an die Umgebungstemperatur und kann bei +5 °C bis 40 °C normal betrieben werden. Es benötigt jedoch einen sauberen Innenraum mit geringer Staubbelastung, da Staub und Feuchtigkeit sonst zu Fehlfunktionen führen können. Energiespeicherbatterien haben höhere Temperaturanforderungen mit einer Standardbetriebstemperatur von 25 °C und sollten im Normalbetrieb +15 °C bis +30 °C nicht überschreiten. Bei zu niedrigen Temperaturen sinkt die Kapazität der Speicherbatterie. Pro 1 °C Temperaturabfall verringert sich die Kapazität um 11 TP3T. Die Entladekapazität steigt zwar mit der Temperatur, die Lebensdauer jedoch sinkt. Bei längerem Betrieb bei hohen Temperaturen halbiert sich die Batterielebensdauer mit jedem Temperaturanstieg von 10 °C.
(2) Die im Gerät eingestellten Parameter dürfen während des Betriebs nicht willkürlich geändert werden. Dies gilt insbesondere für die Parameter des Akkus, da sich Änderungen direkt auf dessen Lebensdauer auswirken. Bei Änderungen der Umgebungstemperatur muss die Ladeerhaltungsspannung entsprechend angepasst werden. Diese ist üblicherweise auf 25 °C eingestellt. Pro 1 °C Temperaturerhöhung oder -senkung muss die Ladeerhaltungsspannung um 18 mV (bezogen auf eine 12-V-Batterie) erhöht werden.
(3) Wenn keine externe Stromversorgung vorhanden ist und die USV-Anlage die Eigenstromversorgung übernimmt, darf die USV nicht unter Last gestartet werden. Jede Last muss zuerst ausgeschaltet und erst nach dem Start der USV eingeschaltet werden. Durch die kurzzeitige Stromzufuhr der Last wird die Batterie belastet. Der Anlaufstrom mehrerer Lasten kann in Kombination mit dem benötigten Versorgungsstrom zu einer sofortigen Überlastung der USV führen und im schlimmsten Fall den Wechselrichter beschädigen.
(4) Das USV-System sollte entsprechend den Nutzungsanforderungen über eine geringe Leistungsreserve verfügen. Während des Betriebs ist es zu vermeiden, willkürlich zusätzliche Geräte mit hohem Stromverbrauch anzuschließen und das System nicht dauerhaft unter Volllast zu betreiben. Aufgrund der Art des Betriebs läuft das USV-System jedoch nahezu kontinuierlich. Eine Erhöhung der Leistungsaufnahme, selbst bei Betrieb unter Volllast, kann zu Fehlfunktionen des Hauptgeräts und im schlimmsten Fall zur Beschädigung des Umrichters führen.
(5) Die Ausgangsspannung, Wellenform, Frequenz und Amplitude des autarken Generators müssen den Anforderungen der USV-Anlage an die Eingangsspannung entsprechen. Darüber hinaus muss die Leistung des Generators die Nennleistung der USV-Anlage deutlich übersteigen. Andernfalls kann es zu Fehlfunktionen oder Schäden an der USV-Anlage kommen.
(6) Aufgrund der hohen Spannung des Akkupacks besteht Stromschlaggefahr. Daher sind beim Be- und Entladen der leitfähigen Verbindungsleisten und Ausgangsleitungen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Werkzeuge müssen isoliert sein, insbesondere die Ausgangskontakte müssen berührungssicher sein.
(7) Sowohl beim Erhaltungsladen als auch bei Lade-/Entlade-Wartungsprüfungen muss sichergestellt werden, dass Spannung und Stromstärke den vorgegebenen Anforderungen entsprechen. Zu hohe Spannung oder zu hohe Stromstärke können Schäden verursachen, zu niedrige Spannung oder zu niedrige Stromstärke kann zu … führen.
Die Entladung der Batterie kann die Lebensdauer der Batterie beeinträchtigen, wobei die Entladung einen größeren Einfluss hat.
(8) Kurzschlüsse und Tiefentladungen der Batterie sind unbedingt zu vermeiden, da die Lebensdauer der Batterie von der Entladetiefe abhängt. Je tiefer die Entladung, desto kürzer die Lebensdauer. Bei Kapazitätstests oder der Entladewartung ist es üblicherweise ausreichend, die Batterie auf 301 bis 501 TTP3T ihrer Kapazität zu entladen.